Sonntag, 30. Oktober 2011

Madame trägt Kragen

Erinnert ihr euch an diesen Post? Der wunderschöne Halsschmeichler aus der neuen LandLust hat mir ja überhaupt keine Ruhe gelassen, so einen wollte ich auch haben! Gesagt, getan, gestern habe ich die Häkelnadel geschwungen und mit der freundlichen Unterstützung der lieben Bea, die das Modell entworfen hat, war dieser hübsche Kragen dann an einem Fernsehabend fertig. Wenn man einmal den Bogen raus hat, macht das Häkeln unglaublich viel Spaß, und in “no time” ist ein echter Hingucker, ein wunderschönes Geschenk für eine Freundin und schlichtweg das “must have” dieses Herbstes entstanden! Schaut euch nur die hinreißenden Modelle auf Beas Blog an, da juckt es einen doch förmlich in den Fingern!


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Das YoYo und die kleine Nähmaschine passen perfekt zum Schal und zur Beschenkten, die meist näht.


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Gehäkelt habe ich mit Zara Print Melange 100% extrafeine Merinowolle (50g – 125m) von der Frau Maschenkunst, allerdings braucht man 2 Knäuel, wenn auch von dem 2. nur wenige Meter, aber die Popkornmaschen am Rand “fressen” ganz schön Wolle. Einen Tipp, den mir Bea gegeben hat, reiche ich gerne weiter. Wenn ihr die Rundungen am Anfang und am Ende mit einem Maschenmarkierer kennzeichnet, behaltet ihr leichter den Überblick, ebenso, wenn ihr euch nach der Häkelschrift, die leicht nachzuvollziehenist, richtet. Eh' ihr euch verseht, führt auch ihr so einen kuscheligen Halsschmeichler, den es nirgends zu kaufen gibt, spazieren.

Donnerstag, 27. Oktober 2011

BlockZeit und liebe Post


Der Oktober war Giselas BlockZeit-Monat, da kam es gut, dass sie sich Blätter gewünscht hatte. Zwei sind’s geworden, eine Frühlings-und eine Herbstvariante.


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Ein Rotkehlchen wollte auch noch mit, natürlich im herbstlichen Gewand!


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Nicht vergessen habe ich Helens lieben Besuch vor fast 14 Tagen. Helen war die Obfrau der Österreichischen PW-Gilde, und ich habe mich riesig gefreut, dass sie bei mir war. War natürlich viel zu kurz, dafür darfst du gerne wiederkommen,Helen ;-) Schaut, was sie Schönes im Gepäck hatte, Precuts in schwarz-weiß, Lieblingsgarn von KingTut und einen Fingerhut von Klagenfurt, Mozartkugeln, von denen nur noch eine übrig ist und Wein…der nicht mehr übrig ist…



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Überraschungspost gab’s heute direkt im Doppelpack aus dem Bloggerland. Liebe Grüße aus Wien von Birgit, Claudia, Hanna, Helga, Michi und Ursula, Mädels, was hab’ ich mich gefreut :-)



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Damit noch nicht genug, die liebe Dagmar schickte mir heute ein Stoffbonbon, ahnt ihr schon, was drin war?


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Ja, ein Fingerhut aus Spanien, ich war total gerührt, dass Dagmar sogar während ihres Urlaubs an meine Leidenschaft für Fingerhüte gedacht hat, vielen herzlichen Dank!


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Was plant ihr denn so am Wochenende? Sieht man sich eventuell bei den Sahnestücken?

Sonntag, 23. Oktober 2011

Geschafft

Die 6. Runde vom Quilters Mystery war wirklich Fleißarbeit, kann sich dafür aber sehen lassen.

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Gegen die Terrassentür kommt das Muster schön zur Geltung und

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wirkt fast wie ein Kirchenfenster! Irgendwie hat’s mich jetzt gepackt und ich bin gespannt, wie’s weiter geht! Vielen Dank, Ania, für all die Mühe, die du dir mit uns machst!

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Ach, und meine Fingerhutsammlung hat Zuwachs aus Quiltbienes Heimat bekommen. Sie war im Spreewald und hat mir dieses schöne Exemplar sowie

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Nachschub für Soulfood mitgebracht, keine Frage, nächste Woche kommt Soljanka auf den Tisch, und zwar nach Quiltbienes genialem Rezept.Vielen herzlichen Dank auch für deine lieben Zeilen!

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Langsam füllt sich mein alter Setzkasten!

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Und da die Tage kürzer sowie deutlich kälter werden, hat man auch wieder richtig Lust auf spannende Lektüre. Claudia, die ja bekanntlich vom Fach ist, hatte da, frisch von der Frankfurter Buchmesse zurück, einen ganz tollen Tipp, den ich gerne an euch weiter geben möchte:

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Elisabeth Herrmanns Zeugin Der Toten ist ein ganz tolles Beispiel dafür, dass 1. deutsche Krimis nicht langweilig sein müssen und 2. eine hochspannende Story auch ohne die sonst üblichen Schlächter-Zutaten möglich ist! Worum geht’s: Judith Kepler ist ein Cleaner, d.h. sie säubert Tatorte,damit Wohnungen und Häuser wieder bewohnbar werden. Das macht Judith so perfekt, dass sie eines Tages beim Einsatz in der Wohnung einer ermordeten Frau auf Unterlagen stößt, die mit ihrer eigenen Vergangenheit zu tun haben und in Judith Zweifel an ihrer Identität aufkommen lassen. Judiths Ermittlungen auf eigene Faust führen sie zurück in das Gagarin Kinderheim auf Rügen, wo man sie als Kind unter mysteriösen Umständen untergebracht hatte und schnell wird klar, dass es “Jemanden” gibt, der alles daran setzt, Judith im wahrsten Sinne des Wortes mundtot zu machen. In diesem rasanten Roman geht’s von Berlin über Rügen nach Schweden und wieder zurück, aber es geht auch ganz tief in unsere deutsch-deutsche Vergangenheit mit der sich die eigenwillige aber unglaublich symphatische Judith konfrontiert sieht. Ein Schuss Romantik rundet diesen tollen Spionageroman ab, den man, einmal angelesen, nicht mehr aus den Händen nimmt!

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Schaut mal...

in die neue LandLust,
da gibt's wunderschöne Halsschmeichler von Bea, die auf ihrem Blog französische Häkelmode zeigt und manchmal, so wie heute, auch auf deutsch postet, also, nichts wie hin!
Und schaut doch auch mal bei Karen vorbei, denn da gibt's momentan ein tolles Give-Away und ich weiß, dass sie sich über Blog-Besuche aus Germany sehr freut :-)

Samstag, 15. Oktober 2011

Das schönste Buch

des Jahres, zumindest was den Textilbereich betrifft, werdet ihr nicht auf der Frankfurter Buchmesse finden, sondern nur hier, bei Hilde im Shop. LiBellchen, das neueste Buch des kreativen Mutter-Tochter Duos Liesel Niesner und Hilde Klatt lag gestern in meinem Briefkasten. Schaut nur selbst, was da Schönes aus dem Umschlag purzelte, neben dem Buch Stöffchen und Schablonen für ein erstes Libellchen, was für eine nette Geste!
LiBellchen? Das ist ein kaum handgroßes 144 Seiten starkes Büchlein, in dem uns Hilde die textilen Schmuckobjekte ihrer Mutter Liesel, auf umwerfende Art präsentiert.

Nicht nur die liebevoll als LiBellchen getauften Schmuckstücke sondern auch die Photos laden zu einer Reise in das Reich unserer stofflichen Phantasien ein, es wird in Farben, Formen, Stickereien und Perlen nur so geschwelgt,

aber das Beste daran ist, dass uns Hilde und Liesel auf ihre ganz persönliche Art an ihrer Kunst teilhaben lassen und uns auffordern, selbst kreativ zu werden.
Auch wenn das Lieseln (englisches Paperpiecing nach der von Liesel Niesner verbesserten Methode) als bekannt vorausgesetzt wird, gibt es viele Tipps und Tricks zum Nachnähen der drei LiBellchen Grundformen, Oktagon, Kugel sowie Diamant. Nützliche Hinweise zum Innenleben und Verzieren der Objekte mit Knöpfen, Stickerei oder Perlen,
fehlen in diesem wunderbaren Buch natürlich auch nicht. Hilde, die Herausgeberin, nimmt die Leserin wie eine gute Freundin, die sie zu einem Gartenspaziergang eingeladen hat, an die Hand, öffnet die Gartentür und schon ist es um einen geschehen ob all der Farbenpracht um einen herum. Dieses Buch, so schreibt Hilde eingangs, ist ein Bilderbuch, ein Anleitungsbuch, ein Inspirationsbuch...und eine Papier gewordene Ausstellung von Liesels LiBellchen. Treffender kann man es nicht sagen! Dieses Buch feiert das Leben - so einfach ist das!
Die Photos aus Hildes Buch darf ich mit ihrer ausdrücklichen Genehmigung zeigen.
Danke!

Sonntag, 9. Oktober 2011

Herbst oder Cappucino?

Ja, das ist hier die Frage! Herbstlich schaut es aus, mein jüngstes fertig gestelltes Top, das ich aus einer Jelly Roll mit dem leckeren Namen "Cappucino" genäht habe.





Jetzt fehlt nur noch eine passender Rand, um den sich Brigitte kümmern wird, aus deren Shop auch der Cappucino stammt. Und quilten wird sie es mir sicher ebenfalls schön!



Das Muster stammt übrigens aus diesem Buch, eine ganz tolle Fundgrube für Jelly Roll Projekte!




Außer Jelly Rolls mag ich auch Stoffbonbons, wie mir die liebe Angelika eines geschickt hat ;-)



Darin verbarg sich ein ganz besonderer Fingerhut, besonders deshalb, weil es von Flensburg kaum welche aufzutreiben gab. Umso mehr hab' ich mich über diese feine Rarität gefreut und bedanke mich ganz herzlich!





Manchmal ist es einfach nur schön, sich selbst eine "kleine" Freude zu bereiten - ahnt ihr, was kommt? Bei Daniela war eine Lieferung Wollmeisen gelandet und wer einmal im Internet versucht hat, diese außergewöhnlich schönen Wollstränge bei der Wollmeise persönlich zu ordern, weiß, dass dies fast einer Mission Impossible gleichkommt. Daher bin ich noch am Freitag zu Daniela geeilt und habe mitgenommen, was noch zu bekommen war. Ach, und jetzt erfreut mich bereits der Anblick dieser feinen Wollstränge :-)



Schaun wir mal, was draus wird, vielleicht ein neues Tuch. Zunächst muss aber dieses hier fertig werden,





Scottish Island, ein tolles und sehr einfach zu häkelndes Muster von Helene, das es in Annettes Shop gibt.



Damit aber noch nicht genug. Gestern drückte mir der Postbote einen großen Umschlag aus Neuseeland in die Hände. Die liebe Karen, mit der ich mich seit ihrer Herzblockaktion für ihre Freundin Myra, angefreundet habe, schickte lauter Dinge, die ein Quilterinnenherz höher schlagen lassen. Die beiden PW-Magazine sind schon total interessant,



aber der Kracher ist der Fingerhut mit dem Kiwi sowie der passende Batik-Stoff, in dem das Wahrzeichen Neuseelands ebenfalls auftaucht. Vielen herzlichen Dank an dich, dear Karen, thank you so much for all your stunning and heartwarming gifts - you made my day!!!



Zum Schluss noch eine Frage: Habt ihr in letzter Zeit auch Probleme mit Blogger? Entweder ich kann bei vielen von euch nicht kommentieren, oder es dauert gefühlte 1 Mio Jahre, Bilder hochzuladen, irgendwie ist seit einer Woche der Wurm drin ohne dass ich auch nur die leiseste Ahnung habe, woran das liegt. Daher freue ich mich über jeden Hinweis oder Tipp von euch. Manchmal reicht bereits das Wissen, dass es anderen genauso geht ;-)

Dienstag, 4. Oktober 2011

Jetzt aber...

gibt es keine Ausrede mehr, ich bin bereits sein einer Woche vom Pilgern zurück, das gute Wetter hat sich hier still verabschiedet und mein Internet läuft auch wieder, weshalb ich mich mit ein paar (hoffentlich) stimmungsvollen Bildern vom Jakobsweg zurückmelde.



Unser Weg führte uns diesmal von Bad Grönenbach nach Bregenz,




natürlich immer in Richtung der Muschel.



Abwechslungsreich ist das Oberallgäu, mal ging's über sanft wellige Weiden.



Dann wieder tief in einen kühlenden Wald rein,




und immer wieder grüßten auf unserem Weg wunderschöne Bauernhäuser,




flankiert von nostalgischen Bauerngärten.




Verlassene Anwesen, die so eine morbide Schönheit ausstrahlen,



weil die Phantasie bei ihrem Anblick auf (Quilt)-Reise geht ;-)





Wann wurde hier zum letzten Mal ein Fenster geöffnet, und wie könnte dieses Bild gepatcht aussehen?



Hier habe ich den Stier, sorry, die Kuh, bei den Hörnern gepackt!





Und hier seht ihr fast schon das Ziel unseres Weges, der Pfänder, von wo aus wir mit der Seilbahn runter nach Bregenz gefahren sind.



Von Bregenz ging's per Schiff in kaum einer halben Stunde nach Lindau, unserem Ziel.



Fazit: Wer sich auf den (Jakobs)-Weg macht, bewegt sich in einer "sorgenfreien Zone" - kein Wunder, dass uns dieses Schild auf unserem Weg so freundlich zulächelte ;-)





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